Martinusweg-Mittelroute Via Sancti Martini

Szombathely (Ungarn) - Österreich - Deutschland - Luxemburg - Belgien - Tours (Frankreich)

Aktuelles

Martinusmantel für Europa

Mit dreizehn Kulturzentren St. Martin in elf Ländern hat die St. Martinusgemeinschaft ein Stück des weltgrößten Martinsmantel vom 102. Deutschen Katholikentag geteilt.

Einige dieser „Martinsmantel-Stücke“ hat die Martinusgesellschaft nach Ungarn, Österreich, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Slowenien, Kroatien, Italien, Slowakei, Polen und in die Niederlande geschickt. Genauer gesagt gingen sie an die dortigen Kulturzentren, die für ihren Teil des Martinusweges – ein europäischer Kultur- und Pilgerweg – zuständig sind und sich bemühen, das Gedenken an den Heiligen Martin zu bewahren. Durch die Mantelteile solle eine Brücke zwischen den Ländern entstehen, so Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinusgesellschaft.

 


Fotos mit Landesfahne und Mantelstück kamen aus Ungarn, Österreich, den Niederlanden, Belgien und der Slowakei zurück.

Einen ausführlichen Artikel zur Aktion finden Sie auf drs.de

Text: Angelika Witczak, DRS, Foto: Szombathely, Brenner Gymnasium

 

Martinusmedaille für Monika Bucher

Am 13. November wurde Monika Bucher, Vorsitzende der St. Martinusgemeinschaft e.V. von Bischof Dr. Gebhard Fürst die Martinusmedaille der Diözese Rottenburg-Stuttgart verliehen. Gemeinsam mit acht weiteren Männer und Frauen konnte Monika Bucher die Ehrung im Foyer des Bischöglichen Ordinariats in Empfang nehmen.

Bischof Fürst würdigte das außerordentliche Engagement von Monika Bucher für die St. Martinusgemeinschaft, deren Vorsitzende sie seit der Gründung im Jahr 2022 ist. Er hob dabei insbesondere ihren Einsatz für die Mitglieder, aber auch im Bereich der Pilgerangebote hervor. Unzählige Arbeitsstunden hat Monika Bucher in den vergangen zehn Jahren in die St. Martinusgemeinschaft und den Martinusweg investiert.

Wir freuen uns mit unserer Vorsitzenden über diese hohe Auszeichnung.

Bischof Fürst überreicht Monika Bucher die Martinusmedaille.

Weiter zur Pressemeldung der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Text: Achim Wicker, Foto: DRS, Jochen Wiedemann

 

Pilgertag mit Pilgern aus Ungarn, Österreich und Frankreich

Einen mehr als gelungenen Abschluss der Pilgersaison feierte die St. Martinusgemeinschaft am vergangenen Samstag mit einem Pilgertag von Besigheim auf den Michaelsberg bei Cleebronn.

Stolze 41 Pilger und Pilgerhund Luna konnte Geschäftsführer Achim Wicker zum Start in der St. Cyriakuskirche in Besigheim unter dem Motto „Den Weg und das Leben teilen“ begrüßen. Mit dabei waren Pilgerfreunde der St. Martinusgemeinschaft Eisenstadt aus dem Burgenland in Österreich mit ihrem geistlichen Leiter Domvikar Roman Schwarz und dem Vorstand Karl Woditsch und Reinhilde Woditsch, sowie Teilnehmer aus der ungarischen Kirchengemeinde Sankt Gellert in Stuttgart und Gäste aus Frankreich.So wurde aus dem Pilgertag auch ein „Pilgern für Europa“, das wieder einmal aufzeigte, wie stark die Vernetzungen auf dem Martinusweg mittlerweile sind. Durch die Teilnehmerinnen wurde seine ganze Strecke vom Geburtsort in Szombathely, Ungarn bis nach Tours in Frankreich repräsentiert.

Geistliche gestaltet wurde der Tag von Susanne Kroggel, Pfarrer Gerhard Bundschuh und Constantin Weyrich mit Statios in Besigheim, am jüdischen Friedhof in Freudental und unterhalb des Michaelsbergs.

Beim Abschlussgottesdienst, den Pfarrer Gerhard Bundschuh gemeinsam mit Prälat Werner Redies zelebrierte, ging er verstärkt auf das Thema „Leben teilen ein“.

Warum hat Martin dem Bettler einen Mantel gegeben und nicht eine Herberge wie der Barmherzige Samariter? Was bedeutet Teilen heute für uns ganz konkret? Was und wie viel können wir abgeben, damit die Welt eine gerechtere wird? Pfarrer Bundschuh forderte jeden auf sich dazu ganz persönlich Gedanken zu machen, und so dazu beizutragen, diese Welt für Menschen in der Ukraine, in Afrika und auch hierzulande besser und gerechter zu machen: „Schon früh hast du das Wort gehört, das dich zu Christi Dienst entbot. Der Liebe schenkt und Liebe lehrt, gewann dein Herz für fremde Not“.

Mit dem Sankt Martinslied der Diözese Rottenburg-Stuttgart endete ein Pilgertag, der viele der Teilnehmer nicht nur körperlich bewegt hat.

Die Teilnehmer auf dem Michaelsberg - Luna noch ganz fit ;-)

Der letzte Anstieg - Stufe für Stufe zum Michaelsberg

Text und Fotos: Achim Wicker

 

 

Martinusweg auf Pilgerforum in Nürnberg präsent

Das süddeutsche zweite Pilgerforum am 15.10.2022 in Nürnberg nach 2019 war trotz leichtem Regen gut besucht. Den Auftakt machte ein gemeinsamer Gottesdienst mit Berichten von drei PilgerInnen auf dem Jakobsweg mit eindrücklichen Erlebnissen beim ersten Pilgern.

Der Pilgerpastor Bernd Lohse aus Hamburg berichtete vom Pilgern auf dem Olavsweg. Alexander Schwab und Otto Abele vertraten die St. Martinus-Gemeinschaft e.V. auf diesem Pilgerforum rund um die Jakobskirche.

Im Kirchgarten wurde zusammen mit dem Jakobsweg, der Franziskusweg und der Martinusweg vorgestellt. Die BesucherInnen des Forums informierten sich am Stand der Martinusgemeinschaft über den Martinusweg. Viele hatten noch nichts von diesem Pilgerweg gehört und interessierten sich besonders für den Verlauf des Martinusweges in Bayern mit dem Ziel, ein Teilstück des Martinusweges zu erwandern.

Anhand der mitgebrachten Flyer konnten den BesucherInnen anschaulich die gesamte Mittelroute des Martinuspilgerweges sowie das bayerische und württembergische Teilstück des Pilgerweges gezeigt werden.

Das Pilgerland Baden-Württemberg mit den Jakobswegen, den Martinuswegen, dem Hugenotten- und Waldenserpfad, dem Oberschwäbischen Pilgerweg, dem Meinradweg, dem Frauenpilgerweg „Pilger.Schön“ sowie den Ulrikaweg wurde den PilgerInnen vorgestellt. Viele der BesucherInnen des Forums waren schon auf dem Jakobsweg gepilgert und kannten nur ein wochenlanges Pilgern. Die Alternativen mit Samstagspilgern oder die Möglichkeiten einer kurzen Pilgerreise bzw. kurzen Auszeit auf dem Martinusweg insbesondere für Werktätige wurden ihnen erläutert.

Interessante Themen bei verschiedenen Vortragsreihen bereicherten das Pilgerforum wie z.B. „Pilgern mit dem Smartphone“, „Pilgern mit Trauernden“ und „Spiritualität beim Pilgern“ . Zwischen den Ausstellern gab es interessante Fachgespräche und einen guten Austausch.

Zum Schluss des Pilgerforums wurde beim Abschlussgottesdienst Pfarrer Dr. Gußmann von seiner Pilger-Pfarrstelle feierlich verabschiedet. Ausblick:

Das nächste Pilgerforum ist für den 14.10.2023 geplant.

Alexander Schwab vor unserem Pilgerstand

Text und Foto: Otto Abele

 

 

Martinusweg in der Diözese Augsburg eröffnet

Mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst in der Kaufbeurer Pfarrkirche St. Martin wurde am vergangen Sonntag der Martinusweg „Via Sancti Martini“ in der Diözese Augsburg von Diözesanbischof Bertram Maier und Weihbischof Matthäus Karrer feierlich eröffnet.

Vorausgegangen war der Auftakt in der Wärmestube der SKM, wo sich die Bischöfe über die Arbeit informierten. Orte des Teilens, wie die SKM, wo noch heute Ehren- und Hauptamtliche im Geiste des heiligen Martins für Menschen in Not da sind, sind ein Kennzeichen des Martinusweges.

Im Gottesdienst sagte Bischof Bertram Maier: Martin ist Jesus persönlich begegnet. In der Gestalt des Bettlers, mit dem er seinen Mantel geteilt hat, teilt er ihn mit Jesus: „Was ihr einem meiner geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ In seiner Predigt ging Weihbischof Matthäus Karrer auf die Bedeutung des heiligen Martin und des Martinusweges ein. Pilgern auf dem Martinusweg, so Karrer, gehe nicht ohne Zuwendung zu den Menschen und Sorge für die, die weniger haben. Er hob aber auch Martin als ein Brückenbauer in Europa hervor, der es geschafft Menschen und zu verbinden. Bereits seit 2005 sei der Martinusweg ein anerkannter Europäischer Kulturweg, der mittlerweile 13 Länder in Ost, West-, Süd und Mitteleuropa verbindet.

Am Ende seiner Predigt überreichte er Bischof Bertram einen Pilgerstab mit dem Zeichen des Martinusweges am oberen Ende, verbunden mit dem Anliegen auch künftig gemeinsam für die Sache des heiligen Martin und des Martinusweges einzustehen.  Für ihn, so Bischof Bertram Maier, sei dieser Pilgerstab künftig nicht nur ein Stab zum Pilgern, sondern, auch um zu symbolisieren, dass er gemeinsam mit den Gläubigen seiner Diözese unterwegs sei. Er wolle, so der Bischof, in Zukunft, immer mal wieder diesen Pilgerstab gegen seinen Bischofsstab eintauschen. 

Bei den Fürbitten brachen Vertreter verschiedener Organisationen mit ihren Bitten Symbole zum Alter. Monika Bucher, Vorsitzende der St. Martinusgemeinschaft sprach eine Bitte für alle Engagierten und Pilger auf dem Martinusweg aus. 

Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinusgemeinschaft, brachte in seinem Grußwort die große Freude zum Ausdruck, dass nun mit dem Martinusweg in der Diözese Augsburg eine der letzten verbliebenen Lücken im Wegnetz von Szombathely in Ungarn nach Tours in Frankreich geschlossen worden sei. Er bedankte sich bei allen, die in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Entstehen des Weges beigetragen haben. Insbesondere erwähnt er Diakon Andreas Martin, Hermann Franze, Pfarrer Bernhard Waltner und Pastoralreferent Hubert Huster, sowie die langjährigen Weggefährten Urlrico Ackermann, Ilga Ahrens und László Kasztner. Er überreicht an Bischof Bertram Maier ein Stück des weltgrößten Martinusmantels, der anlässlich des 102. Deutschen Katholikentags in Stuttgart, entstanden war mit dem Angebot, sich auch künftig gemeinsam den „Weg zu teilen“ um die Botschaft des heiligen Martin und seinen Weg zu gestalten. Nach dem Gottesdienst lud die Kirchengemeinde St. Martin zu einer Begegnung auf dem Kirchhof ein.

Die Martinskipferl, das traditionelle Gebäck des Martinusweges, welches die St. Martinusgemeinschaft zu diesem Anlass mitgebracht hatte, wurde dabei gerne geteilt.

Einen ausführlichen Artikel auf der Homepage der Diözese Augsburg finden Sie hier:

Artikel Diözese Augsburg

Bericht Diözese Rottenburg-Stuttgart

Text: Achim Wicker, Fotos: Hermann Franze

 

Lichertütenaktion "Licht teilen" 2022

-ALLE LICHTERTÜTEN SIND AUSGELIEFERT! BITTE NICHT MEHR BESTELLEN-

 

Liebe Kinder und Familien,

dieses Jahr wird St. Martin wieder ganz besonders! Wir hoffen, dass es viele Martinsumzüge geben wird. Zusätzlich wollen wir wie im letzten Jahr zu einer ganz besonderen Aktion einladen: gemeinsam ein Licht zu teilen und so anderen Menschen eine Freude zu machen.

Dafür gibt es kostenlose Lichtertüten mit einem Bild von St. Martin. Die Lichtertüten können Kitas, Schulen, Seelsorgeeinheiten kostenfrei bestellen unter

https://expedition-drs.de/produkt/lichtertueten-zu-st-martin/

Weitere Informationen unter "Aktion Licht teilen".

Motiv der Lichertüte 2022: Christian und Karin Wicker

Text und Foto: Achim Wicker

 

Pilgerralley in Bistum Trier

In den Kirchengemeinden Bretzenheim und Guldental waren die Erstkommunionkinder mit Gemeindereferentin Uschi Vogt auf dem Martinuswegs unterwegs. Familienweise erkundeten die Kinder mit ihren Eltern den Martinusweg und lernten dabei Sankt Martin besser kennen.

Text und Bilder Uschi Vogt Gemeindereferentin

Verleihung des „Prix du Partage“ an die Caritas Bruchsal

Frau Barbara Gitzinger engagierte sich bei der Caritas Bruchsal seit 2013 für die „Orte des Teilens“ auf dem Martinusweg. Sie hat diesen maßgeblich in der Region aufgebaut, bekannt gemacht und mit Angeboten bespielt. Insbesondere wurden Orte für „Orte des Teilens“ ausgewiesen, an denen die Spiritualität des Heiligen Martin, das Teilen spürbar und gelebt wird: der Tafelladen Burchsal, das Julius-Itzel-Haus und das Seniorenzentrum St. Martin in Philippsburg sind „Orte des Teilens“.

Für dieses Engagement hat das Europäische Kulturzentrum St. Martin mit Sitz in Tours, Frankreich über die St. Martinusgemeinschaft e.V. der Caritas Bruchsal nun den „Prix du Partage“, den „Preis des Teilens“ verliehen. Er wurde am 27.06.2022 von Constantin Weyrich überreicht. Eine besondere Auszeichnung, die nur einmal in jedem Land am Europäischen Martinusweg vergeben wird.

Text und Bild Monika Bucher

 

Wo liegt DEIN Herz? 
Europäisches Pilgern für ein Europa der Bürger

Im Rahmen eines zweijährigen EU-Projektes zum Thema Spannungsfeld persönliche Identität, Heimat und Europa ist eine Pilgergruppe von Ungarn bis Passau unterwegs. Ein Bericht vom schwierigen Versuch, das neonationalistische Ungarn zu verstehen, mit dem europäischen Friedensprojekt in Einklang zu bringen und davon, dass Gemeinschaft mit der Reise des Einzelnen zu den eigenen Wurzeln beginnt.

2 Kommunen, 2 KAB Diözesanverbände, 1 Diözese und eine Bürger-Gemeinschaft aus drei Staaten haben gemeinsam erwirkt, dass die EU ein Pilger-Projekt auf dem Martinusweg finanziert. Hier wird herausgearbeitet, wie der Einzelne in einer bunten europäischen Gemeinschaft gedeihen und sich entfalten kann. Dabei wird deutlich, dass Katholische Soziallehre und Strukturprinzipien der EU Hand in Hand gehen – sie sind nicht Theorie, sie gestalten höchst lebendig unser Miteinander.

In der Erzabtei Pannonhalma, Weltkulturerbe und kulturell wie sprachlich so die Wiege Ungarns, liegt das Herz Otto von Habsburg. Sein Körper liegt in Wien, so dass die Pilger auf dem Martinusweg von Herz zu Kopf des Kaiserreichs Österreich-Ungarn wandern. In Köszeg erleben sie Deutsch-Ungarn, in Kópháza Burgenland-Kroaten, Minderheiten, denen Ungarn Sonderrechte zusichert, damit sie ihre Kultur frei leben und zu einem bunten Miteinander beitragen. Die Pilger überqueren die Grenze dort, wo 1989 das Paneuropäische Picknick stattgefunden hat, wo über Monate DDR-Bürger heimlich die grüne Grenze zu queren suchten – stets gejagt von ungarischen Soldaten. Mit dem Burgenland durchqueren die Pilger das jüngste österreichische Bundesland, geschaffen als Korridor, dann Randregion am Ende der westlichen Welt, heute Teil einer blühenden Euregion. Das Demokratie-Mobil der Diözese begleitet die Pilger, es regt zu Fragen an, intensiviert die zahlreichen Begegnungen und macht deutlich, dass die Martinus-Pilger für eine offene Gesellschaft unterwegs sind. In Trausdorf hielt 1988 Papst Johannes Paul II. eine Messe am Eisernen Vorhang, viele der Gläubigen kamen aus dem Ostblock, heute kämpft eine Bürgerbewegung für eine große Gedenkstätte.

Das EU-Projekt ist getragen von gemeinwohlorientierten Organisationen, dementsprechend erleben die Pilger in Mattersburg und Wien, wie unterschiedlich die Arbeitsmärkte sind und wie regional angepasst daher Sozialprojekte sein müssen. Während der Schwerpunkt im Burgenland auf Orientierung liegt, liegt er in Wien auf Vermittlung. Im Museum Marienthal wird greifbar, was Arbeitslosigkeit mit Menschen macht – in den 30er-Jahren wurde dort erforscht, wie Menschen auf die durch den Verlust der Arbeit bedingte Perspektivlosigkeit reagieren. Die Pilger erfahren, dass es nun „Marienthal Reloaded - MAGMA“ gibt, ein Projekt der AMS (Arbeitsagentur) Niederösterreich. MAGMA steht für Modellprojekt Arbeitsplatzgarantie Marienthal. Hier wird allen Langzeitsarbeitslosen der Gemeinde eine Arbeitsplatzgarantie für die nächsten drei Jahre gegeben. Dabei wird untersucht, welche Wirkung der Ausgang aus perspektivloser Langzeitsarbeitslosigkeit in ein Arbeitsverhältnis auf Psyche und Sozialleben hat – also genau der umgekehrte Vorgang wie vor 30 Jahren.

Im Stephansdom am Ende unserer Reise merken die Pilger auf: „ Otto von Habsburg wollte, dass sein Herz in Ungarn beigesetzt wird“ – in Pannonhalma, wo eine Pilgerreise begann, bei der die Pilger auch ihr eigenes Werden, die eigenen Wurzeln und die Frage, an welchem Ort ihr Herz liegt, stellten.

Das EU-Projekt pausiert in Wien die Pilger kehren heim in ihre Gemeinden, um 2023 mit neuem Schwung die Pilgerreise fortzusetzen- dann von Wien nach Passau, von Österreich nach Deutschland.

Text und Bild Thomas Riediger

Martinusweg stößt auf großes Interesse - erfolgreicher Katholikentag

Drei Tage lang war die St. Martinusgemeinschaft mit einem Stand auf dem 102. Deutschen Katholikentag vertreten. Unzählige Gespräche führten die Ehrenamtlichen am Stand und stießen dabei auf viel Interesse. Blickfang war die Standfigur von Sankt Martin und dem Bettler.

Besonders begehrt waren neben der Faltkarte von Martinusweg und Meinradweg das Magazin "Der Pilger" mit Sonderseiten zum Martinusweg.

Bereits am ersten Abend lockte das Podium "Vom Losgehen und Ankommen - was Pilger, Sportler und Wanderer auf ihrem Weg entdecken" über 100 Gäste in das Haus der Wirtschaft. Bischof Gebhard Fürst, Moderator und Wandermeister Manuel Andrack, Pilgerpastor Bernd Lohse und Ex-Biathlonweltmeisterin und Mentaltrainerin Simone Hauswald sorgte für spannende 90 Minuten. Konzipiert wurde das Podium von Achim Wicker und Constantin Weyrich.

Tabhita Drauz, Achim Wicker und Bernd Lohse standen auch tags darauf unter demselben Titel auf der Diözesanbühne Rede und Antwort.

Ein absolutes Highlight war die Sankt-Martins-Ralley tiptoi, welche zusammen mit Ravensburger Spiele entwickelt worden war. Als einer der Redakteure war Achim Wicker begeistert, wie gut die Spielstationen bei den Kindern ankamen.

Herzstück der St. Martinusgemeinschaft auf dem Katholikentag waren die drei Pilgertouren: "Hoffnung teilen - Pilgern für alle" mit Monika und Wolfgang Bucher, Barbara Gitzinger und Susanne Kroggel am Donnerstag, "Sehnsucht teilen - pilgern für dich" mit Pilgerpastor Bernd Lohse, Pfarrer Gerhard Bundschuh und Constantin Weyrich am Freitag, sowie "Den Weg teilen - Pilgern für Europa" mit Achim Wicker, Sabine Lux und Constantin Weyrich, sowie Gästen aus Ungarn, Serbien und Österreich am Samstag.

Am Ende von drei anstregenden Tagen waren alle Beteiligten erschöpft aber glücklich. Durch die ideale Lage am Schillerplatz bei der Präsentation der Diözese Rottenburg-Stuttgart, war unser Stand mehr als gut besucht.

Der Dank gilt allen Helfer:innen an den Ständen und beim Pilgern.

  

Die Gruppe aus Eisenstadt an unserem Stand              Roxy und Gani besuchen uns

Der Martinsmantel auch mit Tüchern vom Europäischen Martinusweg

Pilgern für Europa mit Bischof Janos aus Szombathely/Ungarn, Bischof Laszlo aus Serbien und Domkapitular Roman Schwarz aus Eisenstadt / Östereich und vielen Pilgerfreund:innen

Gut gefüllter Saal beim Podium "Vom Losgehen und Ankommen" mit Bischof Fürst, Manuel Andrack, Simone Hausmann und Pastor Bernd Lohse

   

Pilgern für alle und Pilgerpodium mit Pastor Bernd Lohse, Tabhita Drauz und Achim Wicker

Die tiptoi-Sankt Martinus Ralley war bei Kindern der Hit    Inhaltsvoll und heiß begehrt - das Pilgermagazin

Text: Achim Wicker, Fotos: Monika Bucher, DRS Brandel, DRS Döpker und Achim Wicker

 

St. Martinusgemeinschaft auf dem Katholikentag

Mit einem attraktiven Programm präsentiert sich die St. Martinusgemeinschaft an drei Tagen auf dem 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart.

Besuchen Sie unseren Stand auf der Kirchenmeile auf dem Schillerplatz, direkt neben der Bühne der Diözese Rottenburg-Stuttgart oder eine unserer Veranstaltungen. Weitere Informationen dazu der Homepage des Katholikentags über Programmsuche zu den Stichworten "Pilgern" und "Martinusweg"

 

Donnerstag, 26. Mai 2022

11:00 – 18:00 Uhr Stand „Martinuswege in Baden-Württemberg“ auf der Kirchenmeile auf dem Schillerplatz, Stand 6AS-10 (direkt neben dem Stand Pilgerwege in Baden-Württemberg)

11:00 – 18:00 Uhr St. Martins tip-toi Ralley, Schillerplatz

14:30 – 16:00 Uhr Hoffnung teilen – Mikropilgern für alle, Treffpunkt: Domkirche St. Eberhard, Hauptportal, Königsstrasse 7

16:30 – 18:00 Uhr Podium „Vom Losgehen und Ankommen – was Pilger, Wanderer und Sportler auf ihrem Weg finden“, Haus der Wirtschaft, 2. OG, König-Karl-Halle, Willi-Bleicher-Str. 19

Gäste: Bischof Dr. Gebhard Fürst, Simone Hauswald, Ex-Biathletin, Bernd Lohse, Pilgerpastor aus Hamburg und Manuel Andrack, Wanderer und Moderator

Freitag, 27. Mai 2022

10:30 – 19:00 Uhr Stand „Martinuswege in Baden-Württemberg“ auf der Kirchenmeile auf dem Schillerplatz, Stand 6AS-10 (direkt neben dem Stand Pilgerwege in Baden-Württemberg)

10:30 – 18:00 Uhr St. Martins tip-toi Ralley, Schillerplatz

10:00 - 16:30 Uhr Sehnsucht teilen – pilgern für Dich, Treffpunkt: Domkirche St. Eberhard, Hauptportal, Königsstrasse 7, Gäste: Pastor Bernd Lohse, Hamburg

16:00 – 16:30 Uhr Podium „Vom Losgehen und   Ankommen   -Den Weg teilen Pilgern heute“,Schillerplatz, Diözesanbühne

Gäste: Bernd Lohse, Pilgerpastora Hamburg, Thabita Drautz, Pilgerin, Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinusgemeinschaft e.V.

Samstag, 28. Mai 2022

10:30 – 18:00 Uhr Stand „Martinuswege in Baden-Württemberg“ auf der Kirchenmeile auf dem Schillerplatz, Stand 6AS-10 (direkt neben dem Stand Pilgerwege in Baden-Württemberg)

10:30 – 18:00 Uhr St. Martins tip-toi Ralley, Schillerplatz

11:00 – 16:30 Uhr Den Weg teilen – Pilgern für Europa, Treffpunkt: Domkirche St. Eberhard, Hauptportal, Königsstrasse 7

Gäste: Bischof Janos Szekely, Szombathely / Ungarn, Domkapitular Roman Schwarz, Reinhilde und Karl Woditsch, Johann Artner, Eisenstadt / Österreich

Abendgänge in Trier auf den Spuren des heiligen Martin

Während der Heilig-Rock-Tage werden fünf verschiedene Abendgänge von Montag bis Freitag und eine Pilgertour am Samstag auf den Spuren des heiligen Martin angeboten. Drei Kirchen sind nach dem Heiligen in Trier benannt und zwei bis dreimal war Martin als Bischof in Trier. Er ist weit mehr als nur der Mann, der den Mantel teilte.

Zu den Abendgängen im Einzelnen: Mo., 02.05., 19.00 Uhr: „Martin heilt Kranke"; von der Martinskirche zum Martinskloster mit Hans-Georg Reuter Während des Abendgang werden Geschichte weitererzählt, die der Biograph der Heiligen dazu aufgeschrieben hat.

Di., 03.05., 19.00 Uhr: Ökumenischer Abendgang von der Porta zur Basilika mit Pfarrer Luxa und Gemeindereferent Christoph Eiffler Der heilige Martin hat sich Zeit seines Lebens für die Menschen eingesetzt, die vom Leben bedroht waren. Er redet und handelt mutig, zeigt Zivilcourage ohne Angst vor dem eigenen Tod.

Mi., 04.05., 19.00 Uhr: „Martin – Soldat und Bischof“; von der Porta Nigra zum Viehmarkt mit Hans-Georg Reuter Dieser Abendgang beleuchtet Martins 25jährige Zeit als römischer Soldat und seine 26 Jahre im Bischofsamt. 

Do., 05.05., 19.00 Uhr: „Martin heilt – heutige Orte des Heilens“; von der Martinskirche zum Martinskloster mit Christoph Eiffler Es wird den Spuren des heilenden Martin in Trier gefolgt und ein Ort des heutigen Heilens im Raphaelshaus von der Caritas vorgestellt.

Fr., 06.05., 19.00 Uhr: „Martin verteidigt Andersdenkende“; vom Viehmarkt zum Dom mit Hans-Georg Reuter Es werden Orte aufgesucht, an denen Martin tatsächlich gewesen ist und sich für das Leben des Irrlehrers Priszillian und für die Freiheit der Kirche von staatlicher Einflussnahme eingesetzt hat.

Sa., 07.05., 10:00 Uhr Pilgern auf fast dem gleichen Weg, auf dem der hl. Martin 386 Trier fluchtartig verließ; von Trier-Zewen zum Dom mit Hans-Georg Reuter und Christoph Eiffler Unterwegs beschäftigen wir uns an verschiedenen Orten im Sprechen miteinander, in Gebet und im Schweigen mit seinem Leben als Soldat, als Mönch, als Missionsbischof und spüren seinem Scheitern in Trier nach.

Nach der Anmeldung wird der jeweilige genaue Treffpunkt mitgeteilt: Telefon: 0651 7105-568, Fax: 0651 7105-515 bistumsveranstaltungen@bistum-trier.de

 

Europaverbindendes Pilgern der KAB

Der KAB-Diözesanverband lädt vom 29. Mai bis zum 9. Juni zum europaverbindenden Pilgern auf dem Martinusweg von Szombathely bis Wien ein.

Die erste Etappe führt im Mai und Juni 2022 vom ungarischen Szombathely bis nach Wien in Österreich. Folgen Sie in einer multinationalen Pilgergruppe dem Weg, den der Heilige Martin – der „erste Europäer“ – gegangen ist. Erleben sie in internationalen Begegnungen vor Ort, was das moderne Europa zu dem macht, das wir heute gemeinschaftlich leben. 2024 schließt sich die zweite Etappe an: Dann geht es von Wien nach Passau. Die Pilger, die von Deutschland anreisen, starten am 29. Mai mit dem Nachtzug, der Weg zu Fuß beginnt am 31. Mai im ungarischen Szombathely, diese erste Etappe endet am 9. Juni in Wien (Österreich). Von dort fahren die deutschen Teilnehmenden zurück. Es ist auch möglich, nur an einzelnen Tagen mitzupilgern. Wer möchte, kann diese Etappe mit einem vorherigen Aufenthalt in Budapest oder einem anschließenden Aufenthalt in Wien kombinieren (nicht in den Kosten für das Pilgern enthalten). Die Teilnehmenden sind zugleich religiöse Pilger und weltliche Reisende, in jedem Fall lernende Entdecker der europäischen kulturellen Vielfalt. Deshalb fördert die Europäische Union dieses Projekt. Die Katholischen Soziallehre wird unterwegs erlebbar. Die Pilgerreise hat das Ziel, zu zeigen, dass Anerkennung und Respekt für den Einzelnen innerhalb einer Gemeinschaft von Vielen gelebte Stärke der Europäischen Gemeinschaft ist. Die KAB Rottenburg-Stuttgart koordiniert das internationale Projekt, das gemeinsam mit der KAB Österreich, der KAB Wien, der Diözese Eisenstadt im Burgenland, den Kommunen Köszeg (Ungarn) und Vaihingen/Enz sowie der kroatischen Gemeinschaft Kópháza in Ungarn durchgeführt wird.

Das Projekt „Martinusweg 2022 – Europa heute und damals“ wird von der Europäischen Union im Rahmen von ERASMUS+ in der Erwachsenenbildung gefördert. Es ist daher explizit auf Teilhabe ausgelegt, es soll Europäern ermöglichen, Europa lebendig zu erfahren. Ein Teilnehmendenbeitrag wird erhoben, kann aber dank der EU-Förderung nach der Endabrechnung zu Teilen wieder an die Teilnehmenden zurückerstattet werden.

Die Höhe des Teilnehmendenbeitrag richtet sich nach dem Startort: Für diejenigen, die die gesamte Strecke inklusive Vorprogramm mitmachen, gilt: 800 Euro für Teilnehmende aus Deutschland, 650 Euro für Teilnehmende aus Österreich, 500 Euro für Teilnehmende aus Ungarn.

Weitere Informationen zur Pilgerreise auf den Spuren des Heiligen Martin gibt es auf der Internetseite der KAB.
Anmeldeschluss ist der 15. April 2022.

Pilgertage in der Diözese Linz: "Das Leben teilen"

Vom 15. - 19. Juni 2022 begleitet Christine Dittlbacher eine Pilgergruppe von Passau nach St. Martin. Im Programm heißt es:"Wir pilgern entlang des Donaubettes und auf Anhöhen mit faszinierendem Blick ins Donautal durch satte fruchtbare Wiesen- und Getreidelandschaft, durch ursprüngliche Wälder und auf weichem Ufersandboden.

Weitere Informationen zur Reise finden Sie hier: Reiseprospekt

 

Der Europäische Kongress der Kulturzentren St. Martin tagte in Belgien

Teilnehmer aus zehn Ländern trafen sich im belgischen Beveren zur jährlichen Vollversammlung der Europäischen Kulturzentren St. Martin. Unsere Martinusgemeinschaft wurde durch vertreten von Monika Bucher Vorsitzenden, Achim Wicker Geschäftsführer und dem Geistlichen Begleiter Pfarer Gerhard Bundschuh.                                                       

Trotz Coronapandemie verlief das Jahr für die euroäischen Martinuswege und Kulturzentren durchaus erfolgreich. Höhepunkt war dabei die erfolgreiche Rezertifizierung als Kulturroute des Europarates für weitere fünf Jahre. Mit der Region Friaul in Italien und Polen wurden zwei weitere Kulturzentren als 15. und 16. Mitglied aufgenommen, hieß es während der Versammlung im Rückblick.

Gemeinsam entwickeln die Kulturzentren über Ländergrenzen hinweg Martinuswege weiter und fördern das Gedenken und Handeln im Sinne des Martin von Tours. Dabei wurde bei dem Treffen in Belgien ein Integrationsprojekt besichtigt, bei dem Bewohner von Beveren gemeinsam mit Flüchtlingen Gemüse anbauen und ernten. Eine kurze Pilgeretappe auf dem neuen Martinusweg von Bergen op zoom nach Menen schloss sich an.

  Text und Bild Achim Wicker

 

Reise der Martinusgemeinschaft Eisenstadt in die Niederlande

Eine Zugreise in die Niederlande und die Martinsstadt Utrecht bietet die St. Martinusgemeinschaft Eisenstadt an. Neben vielen interessanten Sehenswürdigkeiten steht auch eine Begegnung mit dem Kulturzentrum St. Martin der Niederlande auf dem Programm. Weitere Ziele sind Amsterdam, Rotterdam und Den Haag. Ein Zustieg in Deutschland ist bei Interesse möglich.

Alle weitere Informationen: Flyer zur Reise

Gehen und Beten für die Menschen in der Ukraine

Die St. Martinusgemeinschaft e.V. verurteilt die militärischen Angriffe aus Russland auf ukrainische Städte als unerträglichen Bruch des Völkerrechts. Mitte in Europa bricht Präsident Putin ein Krieg vom Zaun, der mit nichts zu rechtfertigen ist und unsägliches Leid über die Menschen in der Ukraine bringt.

Die St. Martinusgemeinschaft lädt dazu ein, die Menschen in der Ukraine mit ins persönliche Gebet zu nehmen oder für sie zu gehen. Als Pilger:innen  können wir im Rahmen unserer Aktion "Für wen gehst Du?" ganz bewußt für die Menschen in der Ukraine und den Frieden gehen und pilgern. Nehmen Sie die Menschen in den kommenden Tag mit auf ihren Pilgerweg und in ihr Gebet.

 

 Die Karten können im Shop der Diözese Rottenburg-Stuttgart kostenlos bestellt werden: Shop

Karten mit Gebet zum download: Karte Fahne und Karte Taube

 Weitere Informationen zur "Für wen gehst Du?" gibt hier: Für wen gehst Du?

 

Pilgerreise auf dem Europäischen Martinusweg im Juni

Die St. Martinusgemeinschaft bietet vom 20.- 25. Juni 2022 eine Fußpilgerreise auf dem Europäischen Martinusweg in Österreich an. Zuß Fuß geht es in vier Tagesetappe von 12 - 21 km Länge von Krems an der Donau durch den Dunkelsteiner Wald und Stift Melk nach Maria Taferl. Gepilgert wird mit Tagesrucksack.

Begleitet wird die Fahrt von Pfarrer Gerhard Bundschuh und Geschäftsführer Achim Wicker, sowie Christian Baumgartner, Pilgerbegleiter Diözese St. Pölten.

Die Ausschreibung zur Reise finden Sie hier: Ausschreibung

 

Vorstand der St. Martinusgemeinschaft von Bischof Fürst bestätigt

Vor kurzem hat Bischof Dr. Gebhard Fürst den neu gewählten Vorstand der St. Martinusgemeinschaft bestätigt. Bei der Vollversammlung wurden Monika Bucher, Rohrdorf, (Vorsitzende) und Constantin Weyrich, Freudental, (Stellv. Vorsitzender) von den Mitgliedern mit großer Mehrheit wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Susanne Kroggel aus Balingen.  Zum Kassenführer wurde Peter Silberzahn aus Horb gewählt, zu Kassenprüfern Otto Abele aus Löchgau und Martin Borgmeyer aus Heilbronn. Geschäftsführer Achim Wicker und Geistlicher Beirat Pfarrer Gerhard Bundschuh kompletieren den Vorstand. Verabschiedet wurden Josef Albrecht, der seit 2012 dem Vorstand angehört hat und wesentlich für die Entstehung des Martinusweges in der Diözese Rottenburg-Stuttgart verantwortlich war und Andreas Nick, der viele Jahre als Vorstand und davor als Fachmann für das Thema IT in der St. Martinusgemeinschaft tätig war.
Die St. Martinusgemeinschaft wurde 2012 als kirchlicher Verein gegründet und engagiert sich in der Pflege, Belebung und Weiterentwicklung des Martinusweges in der Diözese und in ganz Deutschland.

von links nach rechts: Peter Silberzahn, Otto Abele, Josef Albrecht, Susanne Kroggel, Monika Bucher, Constantin Weyrich, Martin Borgmeyer, Andreas Nick und Achim Wicker.

Foto: Stephan Wiltsche, Text: Achim Wicker

 

Pilgern zum Katholikentag in Stuttgart - jetzt anmelden

Im Mai findet in Stuttgart der 102. Deutsche Katholikentag statt. Die St. Martinusgemeinschaft bietet nicht nur Pilgerangebote auf dem Katholikentag an, sondern auch Pilgern zum Katholikentag. Start ist am Montag, 23. Mai 2022 mit dem Pilgersegen im Rottenburger Dom St. Martin. In drei Tagesetappen geht es dann über Herrenberg und Sindelfingen nach Suttgart, wo der Schloßplatz rechtzeitig zur Eröffnung erreicht wird.

Angeboten wird das Pilgern zum Katholikentag in zwei Geschindigkeiten, damit möglichst viele daran teilnehmen können.

Weitere Informationen: Informationsflyer und Anmeldebogen.

Foto: Schlossplatz in Stuttgart, DRS

 

Nachruf auf Martin Korpitsch im Blickpunkt Pastoral

Einen Nachruf auf Martin Korpitsch, ehemaliger Generalvikar der Diözese Eisenstadt und Geistlicher Beirat der St. Martinusgemeinschaft hat die Zeitschrift "Blickpunkt Pastoral" veröffentlicht.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Pilgern mit Martin Korpitsch - ein Er-Lebens-bericht

Quelle: Blickpunkt Pastoral
Nr 1/2021, Juli 2021
Hg: Pastorale Dienste der Diözese Eisenstadt

Evangelisch.de lässt Pilgerinnen zu Wort kommen

Elfriede Simon und Monika Schulz sind den ganzen Pilgerweg von Szombathely nach Tours gelaufen und erhielten am Ziel ein gewichtiges Geschenk. In einem Bericht auf evangelisch.de erzählen die beiden Pilgerinnen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.

Der ganze Bericht ist nachzulesen auf: Homepage evangelisch.de

Elfriede Simon und Monika Schulz in Tours, Foto: Elfriede Simon

 

Bayerischer Rundfunk berichtet über den Martinusweg

Der europäische Martinusweg „Via Sancti Martini“ war Thema beim Bayerischen Rundfunk. Hermann Franze aus Lagerlechfeld, der verantwortlich ist für die Festlegung der Wege im Bistum Augsburg, kommt ebenso zu Wort, wie Ulrico Ackermann aus Augsburg. Dabei geht es nicht nur um den Martinusweg, sondern natürlich um die Botschaft des heiligen Martin für uns heute und die Orte des Teilens. Gedreht wurde in der Wärmestube der SKM in Augsburg, wo jeden Tag 80 bis 120 Gäste im Hof mit warmen Getränken, Essen, einer warmen Dusche und Kleidern versorgt werden. Willkommen sind in der Wärmestube neben Obdachlosen und Menschen mit kleinem Geldbeutel auch Pilgerinnen und Pilger auf dem Martinusweg.

Den Podast zum Nachören gibt es hier: Homepage Bayerischer Rundfunk

Text: Achim Wicker, Foto: Markus Kaiser/BR

 

Neue Publikation zum Heiligen Martin vorgestellt

Neue Publikation zum Heiligen Martin wurde am 11.11.2021 mit Ehrengast Bischof Dr. Gebhard Fürst in Rottenburg vorgestellt

Unter dem Titel – „Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen“ St. Martin: Mantelteiler. Kriegsdienstverweigerer. Friedensstifter. – erscheint im November eine neue Publikation zum Heiligen Martin. Sie legt den Schwerpunkt auf weniger bekannte Aspekte von Martins Leben und Wirken: seine Abkehr vom Soldatendienst in der Armee des römischen Kaisers, sein Auftreten als Streitschlichter, und sein Einsatz für Andersdenkende. Mit anderen Worten: Martin als Vorbild für gewaltfreies Handeln, gegen den Einsatz von Waffengewalt und für ein friedliches Zusammenleben.

Die Herausgeber – die St. Martinus-Gemeinschaft, das Religionspädagogische Institut Stuttgart und pax christi Rottenburg-Stuttgart – haben gemeinsam mit Bischof Dr. Gebhard Fürst und dem Mainzer Domdekan Henning Priesel in das neue Werk eingeführt. Als Bischöfe zweier Martinsdiözesen unterstützen Bischof Dr. Gebhard Fürst und pax christi-Präsident Bischof Peter Kohlgraf aus Mainz das Anliegen der Publikation.

Das zentrale Anliegen der Publikation ist es, neue Anregungen zur Bedeutung des Martinsgedenkens heute zu geben und neben historischen Hintergründen vor allem pädagogische Materialien für unterschiedliche Zielgruppen zur Verfügung zu stellen. Menschen, die sich in Kirchgemeinden und darüber hinaus mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit der Martinsüberlieferung beschäftigen, werden neue Impulse und Ideen an die Hand gegeben, um St. Martin ein Stück weit neu zu entdecken und für die Aktualität seiner Botschaft heute zu sensibilisieren.

Die ausführliche Pressemeldung der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden Sie hier: Pressemeldung

Hier können Sie die Publikation herunterladen: DOWNLOAD

Die Publikation kann als Printversion kostenlos bestellt werden: pax christi - Internationale Katholische Friedensbewegung, Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart, Postfach 70 01 37, 70571 Stuttgart, Telefon: 0711 9791-4841/4842, E-Mail: paxchristi-rs(at)bo.drs.de

Sie freuen sich über die gelungene Fertigstgellung des neuen Buches, das St. Martin als Friedensstifter zeigt (von links): Achim Wicker, Geschäftsführer der Martinus-Gemeinschaft, Martin Kratschmayer vom Religionspädagogischen Institut Stuttgart, Bischof Dr. Gebhard Fürst, der Mainzer Domdekan Henning Priesel und Richard Bösch, Geschäftsführer von pax christi Rottenburg-Stuttgart. Bild: DRS/Gregor Moser

Text: Pax Christi Foto: DRS/Gregor Moser

 

Delegation bei Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges im Burgenland

Am vergangenen Samstag wurde in Moggersdorf / Burgenland der Martin-Korpitsch-Weg eröffnet. Damit ist ein Teilstück des pannonischen Martinusweges dem ehemaligen Generalvikar der Diözese Eisenstadt Martin Korpitsch gewidmet, der sich ganz wesentlich für das Entstehen des Martinusweges in der Diözese Eisenstadt eingesetzt hat. Eine Delegation aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit ehemaligem Geistlichen Begleiter Prälat Werner Redies, Vorsitzenden Monika Bucher, Stell. Vorsitzendem Constantin Weyrich, Geschäftsführer Achim Wicker und ehem. Vorstand Andreas Nick durfte den Weg von Moggersdorf über Jennersdorf nach St. Martin an der Raab mit eröffnen. In Gedenken an Martin Korpitsch legte die Delegation im Beisein der Mutter und Familie von Martin Korpitsch am Grab eine Grabschale nieder. An der Eröffnung nahmen rund 70 Pilgerinnen und Pilger aus dem ganzen Burgenland, Deutschland und Ungarn teil. Martin Korpitsch war durch seine offene, freundliche und jedem Menschen zugewandte Art ein Seelsorger, der sich im ganzen Burgenland und darüber hinaus großer Beliebtheit erfreute. Auch dem Vorstand der St. Martinusgemeinschaft ist er zu einem Freund und Weggefährten geworden.Überwältigt waren Besucher von der Gastfreundschaft und herzliche Aufnahme durch die St. Martinusgemeinschaft Burgenland und die Familie von Martin Korpitsch.

Der pannoische Martinusweg durchquert das Burgenland von Donnerskirchen im Norden über Eisenstadt bis nach St. Martin an der Raab im Dreiländereck Österreich, Ungarn, Slowenien.

Bericht in der Burgenländischen Volkszeitung

Bericht im ORF Fernsehen (auf Meldungen gehen, dann ist es der dritte Bericht)

 

Am Grab von Martin Korpitsch

Pilgergruppe vor der Kirche St. Martin in St. Martin an der Raab

Überreichung des Wegschildes

St. Martinusgemeinschaft Burgenland, Familie von Martin Korpitsch und die deutsche Delegation

Text: Achim Wicker, Fotos: St. Martinusgemeinschaft

 

Lichertüten zu Sankt Martin - 53.000 Stück verteilt

Wir danken für die überwältigende Beteiligung: alle 53.000 Lichtertüten wurden verschickt.
Die Lichttüten selbst sind damit leider alle schon vergriffen und können nicht mehr bestellt werden. Aber ihr könnt die auch selbst eine Lichttüte basteln

Bitte ladet dazu hier das Ausmalbild herunter: Ausmalbild

Materialien zur Lichtertütenaktion, wie Geschichten, ... gibt es hier: Materialien

 

Liebe Kinder und Familien,

dieses Jahr wird St. Martin wieder ganz besonders! Wir hoffen, dass es viele Martinsumzüge geben wird. Zusätzlich wollen wir wie im letzten Jahr zu einer ganz besonderen Aktion einladen: gemeinsam ein Licht zu teilen und auch so anderen Menschen eine Freude zu machen.

Dafür gibt es kostenlose Lichttüten mit einem Bild von St. Martin. Die Lichtertüten können Kitas, Schulen, Seelsorgeeinheiten kostenfrei bestellen unter

https://expedition-drs.de/produkt/lichtertuete/

Für die Lichtertüten haben wir für Euch drei Aktionsideen:

  • Ihr bemalt zwei Lichtertüten, die eine Tüte behaltet ihr und die andere Lichtertüte verschenkt Ihr an jemanden, der alleine ist, der krank ist, der Mut braucht oder… Und damit könnt Ihr Menschen eine Freude machen - so wie unser Diözesanpatron St.Martin, der dem Bettler mit seinem Mantelstücke eine Freude gemacht hat.
  • Und dann stellt Ihr eure Tüte abends immer um 18 Uhr im Zeitraum von 8.-15.11.2021 in ein Fenster bei Euch zuhause. So erstrahlt an vielen Orten das Martinslicht.
  • Für die dritte Mitmachaktion brauchen wir Eure Fotos rund um das Thema St. Martin. Fotografiert Eure Lichtertüte im Fenster, Eure gebastelte Laterne, Euren Laternenumzug… 

Schickt sie an martinusgemeinschaft@drs.de. Dann werden sie auf http://www.martinuswege.de/lichteraktion/ eingestellt und es entsteht ein buntes Martins-Lichter-Meer auf der Homepage.

Zusätzlich postet Ihr die Fotos mit dem #stmartin2021 auf den sozialen Medien. So wird über Bistumsgrenzen hinweg ein tolles Zeichen gesetzt.

Weitere Informationen zur Aktion: Lichteraktion 2021

Die Aktion greift mit dem Thema "ein Licht teilen" auch ganz bewußt das Motto "Leben teilen" des 102. Deutschen Katholikentages im kommenden Jahr in Stuttgart auf.

Text: Achim Wicker, Foto: Jochen Wiedemann, drs

 

Martin-Korpitsch-Weg wird eröffnet

Die St. Martinus-Gemeinschaft der Diözese Eisenstadt lädt zur Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges am 30. Oktober 2021 nach Mogersdorf ein. – Im Gedenken an den verstorbenen Generalvikar wird eine Etappe des Pannonischen Martinusweges nach ihm benannt. Selbst wenn Martin Korpitsch seinen Pilgerweg auf dieser Erde beendet hat, so ist es nun auch durch die Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges Menschen möglich auf seinen Spuren zu gehen. Am 30. Oktober lädt die St. Martinus-Gemeinschaft der Diözese Eisenstadt gemeinsam mit Mitgliedern der St. Martinus-Gemeinschaft Rottenburg-Stuttgart zur Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges und zum Gedenkpilgern von Mogersdorf nach St. Martin an der Raab ein. Jede und jeder ist eingeladen, an diesem besonderen Tag teilzunehmen.

Diözesanbischof Zsifkovics, der im Martinsjubiläumsjahr 2016 den regionalen Pannonischen Martinusweg eröffnete, betonte anlässlich des Todes seines Generalvikars: "Er war mir nicht nur eine wichtige Stütze in der Leitung der Diözese, er war Mitbruder und mir ein guter Freund."

Martin Korpitsch hat als Vorsitzender der Gemeinschaft wesentlich dazu beigetragen, dass im Burgenland nicht nur der pannonische Martinusweg, sondern auch Etappen der europäischen Mittelroute entstanden sind. Er selbst sah im Martinusweg mehr als einen Wanderweg. "Er ist eine Einladung, sich mit dem Leben und Glaubenszeugnis des heiligen Martin auseinanderzusetzen und sich dadurch auf die Spuren Gottes in unserem eigenen Leben einzulassen", so Korpitsch 2019 im Rahmen einer Tagung der Martinus-Gemeinschaft. Eine Landschaft, die viel seiner Güte und Milde ausdrückt Umso bedeutungsreicher ist es, dass eine Etappe des Pannonischen Martinusweges – ausgehend von seiner Heimatgemeinde Mogersdorf über Jennersdorf nach Sankt Martin an der Raab – ihm gewidmet wird. "Es ist von einer schönen Symbolik, dass der neue Martin-Korpitsch-Weg durch eine Landschaft verläuft, die viel von der Güte und Milde ausdrückt, die auch Martin Korpitsch zu Lebzeiten ausgestrahlt hat. Er kannte nicht das schroffe Wort und wollte die Menschen mit einer Sanftmut erreichen. Das ist ein Weg, der ihn zum Ziel geführt hat. Vielleicht denkt der eine oder andere Pilger darüber nach, wenn er sich auf den Weg begibt", so Dominik Orieschnig, Pressesprecher der Diözese Eisenstadt.

Gemeinsam unserem Wegbegleiter und Freund gedenken "Gemeinsam wollen wir dankbar und im Gebet verbunden unserem Wegbegleiter und Freund gedenken“, so Reinhilde Woditsch, Vorstandsmitglied der St. Martinus-Gemeinschaft Eisenstadt.

Der Auftakt findet um 9 Uhr mit einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche Mogersdorf statt. Danach erfolgt die Eröffnung des Martin-Korpitsch-Weges und der Start zum Gedenkpilgern nach St. Martin an der Raab (ca. 12 km) mit einer Statio beim Grab von Martin Korpitsch im Friedhof Mogersdorf. Der Abschluss des Tages wird mit einer Andacht um 15.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin an der Raab gefeiert.

Text und Foto: Diözese Eisenstadt

 

Diözesaner Kolpingpilgertag auf dem Martinusweg

„Wer aufbricht, der kann hoffen … das Land ist hell und weit“ Bei goldenem Herbstwetter waren Pilgerinnen und Pilger beim diözesanen Kolpingpilgertag 2021 auf dem Martinusweg unerwegs. 20 Kolpinggeschwister und solche, die es in Zukunft vielleicht noch werden, waren in internationaler Gemeinschaft von Schwaben, Badenern, Mitbürgern aus Südindien und aus verschiedenen afrikanischen Ländern aufgebrochen, um sich entlang des Martinusweges inspirieren zu lassen von den Themen, die die Orte am Weg uns anboten. olf Seeger aus Rottenburg, fundierter Martinuswegkenner und begeisterter Pilger führte die Gruppe und erschloss die Geheimnisse des Weges. Das Geistlich Leiten-Team des Diöezesanverbandes des Kolpingwerkes Claudia Hofrichter und Walter Humm stellte die Bezüge zu Adolph Kolping und seinem Auftrag an Kolpingmitglieder heute her.

Den ganzen Bericht zum Nachlesen finden Sie hier: Bericht Kolpingpilgertag

Text und Fotos: Claudia Hofrichter

Pilgern für alle am Bodensee

Am 02.10.2021 bei spätsommerlichen Temperaturen machten sich 5 Menschen mit Behinderung aus dem Wohnheim der OWB in Ravensburg und ihren Begleitern auf den Martinusweg. Beate Vallendor Seelsorgerin für Menschen mit Behinderung – inklusiv und familienorientiert aus Ravensburg gestaltete diese Pilgertour spirituell in leichter Sprache. Gestärkt und begleitet von Gottes Geist machten Sie sich auf den Martinusweg über die Kabelhängebrücke der Argen in Richtung Bodensee. Der Weg ideal für Menschen mit Behinderung, mit Bänken zum rasten, da Pausen sehr wichtig waren, nicht nur zum Essen und Trinken sondern singen, hören und die Stille waren ein Teil dieses Pilgertages. Zum Schluss konnten wir Alle sagen, es war ein schöner, bereichernder Tag für uns. Fazit dieses Pilgertages – er soll im nächsten Jahr wieder stattfinden.


Text und Bilder Monika und Wolfgang Bucher

Neuer Ort des Teilens in Jöhlingen

Bürgertreff in Jöhlingen ‑ ein ausgezeichneter Ort des Teilens

Am Donnerstag, 16.9.2021 versammelten sich Gäste und Verantwortliche zur Verleihung der Auszeichnung „Ort des Teilens“ in einer Feierstunde im Bürgertreff in Jöhlingen. Wortbeiträge würdigten die vielfältigen und gemeinschaftsstiftenden Angebote des Bürgertreffs. Barbara Gitzinger vom Caritasverband Bruchsal verlieh in ihrer Eigenschaft als Mitglied der Martinusweg‑Gemeinschaft das Prädikat und ein Schild, das bald die Hauswand ziert. Hinter all den Angeboten und Veranstaltungen des Bürgertreffs steht das Bürgertreff‑Team, eine Gruppe von engagierten und hellwachen Menschen, die mit offenen Augen und Ohren dafür Sorge tragen, dass die Bedürfnisse von Menschen wahr‑ und ernstgenommen werden. Der größte Dank gilt ihnen, die dieses lebendige und ansprechende Angebot aufgebaut haben, es immer wieder neu schaffen und dafür Sorge tragen, dass hier Leben und Lebenserfahrung miteinander geteilt werden. Nähere Informationen finden Sie unter www.caridia.de <http://www.caridia.de>  

Text: Dekanat Bruchsal  Foto: Arnd Waidelich, www.nadr.de

"Pilgern für alle" auf dem Kraichgauer Martinusweg

Mikropilgern auf dem Kraichgauer Martinusweg im Dekanat Bruchsal

8 Frauen machten sich auf eine kleine aber sehr inhaltsreiche Wegstrecke des Martinuspilgerweges. Rund um Kloster Waghäusel beschäftigten sie sich mit dem Thema Unterwegs im Leben. Pater Jürgen Würtenberger vom gastgebenden Kloster erzählte uns zur Geschichte der Kirche und des Klosters durch die Jahrhunderte und von seiner Ordensgemeinschaft. Auch da hatte es, wie im menschlichen Leben, Blütezeiten und Zeiten des Stillstandes gegeben.Mit seinem Wegsegen machte sich die Gruppe dann auf zu ihren Weg. Zwischen Kloster, Friedhof und Auferstehungsgarten betrachteten sie Stationen zu Leben, Tod und Auferstehung. Stille, Gebet, Gespräch, meditative Texte und Lieder wechselten sich ab und erschlossen das Thema, mit dem jede Teilnehmerin ja auch in ihrem persönlichen Erleben schon in Berührung gekommen war. Das Entzünden einer persönlichen Gedenk-Kerze in der Klosterkirche fasste alles zusammen. Mit einem Segensgebet klang das zweistündige Pilgererlebnis aus.

Text: Barbara Gitzinger; Bild am 28.09.2021 : P. Jürgen Würtenberger

Monika und Elfriede erreichen nach 3000 km Tours

Monika und Elfriede haben es geschafft: nach über 3000 Kilometern sind die beiden Pilgerinnen endlich in Tours angekommen.  Am Sonnntag, 26. September erreichten Sie um 15 Uhr die Kathedrale St Martin in Tours. Soeur Marie Chrisostome hat die beiden dort sehr herzlich begrüßt.  Am Montag treffen sie Bruno Judic vom Centre Culturel de Saint Martin und übermorgen gibt es ein Gespräch mit Patrick Lesage und zwei französischen Pilgern. Die St. Martinusgemeinschaft wünscht den beiden nun noch schöne Tage in Tours und ist gespannt, was sie auf den Spuren des heiligen Martin so alles erlebt haben!


Am En der Messe gab es noch eine Überraschung: Pfarrer Xavier Gué und Patrick Lesage überreichten beiden einen Backstein der alten Basilika Saint Martin und eine Urkunde.

Foto und Text: Monika und Elfriede

 

5 Tage, 80 Kilometer - Martinusweg Hohenlohe-Franken begeistert

Bischof Gebhard Fürst begleitet die Gruppe an zwei Tagen

80 Kilometern an fünf Tagen legte eine Pilgergruppe um Geistlichen Begleiter Pfarrer Gerhard Bundschuh, Ursula Binder von der Diözesanpilgerstelle der Caritas und Geschäftsführer Achim Wicker in der zweiten Septemberwoche auf dem Martinusweg Hohenlohe-Franken zurück. Nach dem Start in Bad Mergentheim, ging es unter ortskundiger Führung von Dekanatsreferent Dr. Thomas Böhm nach Stuppach, wo die weltbekannte Stuppacher Madonna bewundert wurde. Am Abend erreicht die Gruppe das Jagststädchen Dörzbach, wo noch die Besichtigung der Kapelle Sankt Wendel am Stein und ein leckeres Abendessen beim Griechen auf dem Programm stand. Gut ausgeschlafen ging es am nächsten morgen weiter nach Marlach, wo die Gruppe bereits herzliche zur Mittagspause empfangen wurde. Mit dabei ab jetzt auch Bischof Dr. Gebhard Fürst. In Westernhausen wurde die Gruppen ebenfalls herzlich begrüßt und pilgerte von dort über den Wallfahrtsort Neusaß ins Kloster Schöntal. Höhepunkt des Tages war der Festgottesdienst mit Bischof Gebhard Fürst. In seiner Predigt ging er auf die Bedeutung des heiligen Martin für Europa ein, das eine neue Kultur des Teilens brauche. AnTag 3 begleitete dann nicht nur Bischof Fürst die Gruppe, sondern auch Dekan Ingo Kuhbach und weitere Pilger aus den Dekanaten Hohenlohe und Mergentheim. Über Jagsthausen, wo der Dorfladen eine herrliche Mittagspause bescherte ging es bis nach Widdern. Herzlich und fröhlich klang der Abend dan im Innenhof von Kloster Schöntal aus. Für die Pilger stand am Folgetag die längste Etappe an: 26 km von Widdern bis Erlenbach. Bei gutem Wetter meisterten alle die Strecke, wenn auch manche mit schmerzenden Füßen. Nur noch 9 km waren es dann am letzten Tag zur Katholischen Fachschule in Neckarsulm. Schulleiter Dr. Thomas Ochs, sein Sohn Samuel und zwei Schülerinnen begleiteten die Gruppe und gestalteten Stationen am Martinusrundweg in Neckarsulm. So ging an der Sulm eine ereignisreiche und erfüllte Woche zu Ende, in welcher die Teilnehmerinnen den Weg, ihren Glauben und so manche Lebensgeschichte miteinander und Menschen am Weg geteilt hatten. Beeindruckt waren alle von der große Gastfreundschaft und herzlichkeit der Menschen in Hohenlohe und Franken.

Artikel in der Fränkischen Zeitung

Berichte auf drs.de: Artikel zum Start , Artikel Geheimins des Pilgerns und Artikel zum Abschluss

Videobericht zur Pilgerwoche: Video auf youtube

Start in Bad Mergentheim

Herzlicher Empfang in Marlach

Auf der Jagstbrücke

Die Pilgergruppe in Neckarsulm

Text: Achim Wicker, Fotos: Guzy / Drs

 

Jakobuspilgerin trifft Martinusweg

Für ihren Pilgerweg auf dem Jakobsweg von München nach Kempten vom Samstag, 28. August  bis Sonntag, 5. September hatte ich meiner Kollegin Dr. Judith Schoch meine Martinusweg-Schirmmütze gegeben. So war Judith immer gut beschirmt. Zum Dank schickte sie diese tollen Fotos, wie sie in Marktoberdorf auch auf den Martinusweg kam und die via sancti martini-Tafel entdeckte. Danke Judith, dass Du – unterwegs und auch hier in Bruchsal im Caritasverband - die Anliegen des Martinusweges immer mitträgst.

Text: Barbara Gitzinger, Foto: Judith Schoch

 

Trier - Radwallfahrt mit Kommunionkindern auf Martins Spuren

Eine kleine Kommunionkindergruppe traf sich mit ihrer Gemeindereferentin und zwei erwachsenen Begleitern an einem Ferientag am 19.8. vor der Kirche St. Helena in Trier-Euren. Hans-Georg Reuter gab eine kurze Einführung in das Leben des hl. Martin - bekannt die Geschichte von der Mantelteilung, unbekannt die Konsequenz daraus: seine Taufe als Soldat. Nach dem Pilgersegen radelten wir zur Mosel. Ein Rasenplatz lud dazu ein, darüber nachzudenken, was das bedeutet, „nur den halben Mantel herzugeben“. Im Schatten alter Bäume am Schloss Monaise ein paar Gedanken zu „Martin heilt in Trier Kranke “ und zum Thema pilgern: „Für wen gehst du?“. Bei der nächsten Station an der Kapelle in Oberkirch ging es um „Martins Zusammenstoß mit dem Kaiser in Trier und seinen kummervollen Heimweg hier entlang der Mosel“. Der Abschluss der Fahrradwallfahrt auf Martins Spuren war dann in der Kirche St. Martinus in Trier-Zewen am Kriegerdenkmal, wo anstelle des Bettlers ein Soldat des 1. Weltkriegs den behelmten Reiter St. Martin stellvertretend für die gefallenen Kameraden aus der Pfarrei um seine Fürbitte bittet. Mit einem Vaterunser am Taufbecken und einer Fahrrädersegnung endete unsere kleine Wallfahrt nach knapp zwei Stunden. Rückmeldung der Erwachsenen: Uns und wohl auch den Kindern ist aufgegangen, dass der hl. Martin keine xbeliebige Erzählfigur ist, sondern dass er wirklich gelebt hat, und hier in Trier war und Gutes getan und Schlimmes erlebt hat.

Text und Foto: Hans-Georg Reuter

Walter Klaiber aus Nusplingen - Wegpate am Martinusweg

Die Gemeinde Nusplingen liegt beschaulich im Bäratal, im südwestlichen Teil der Schwäbischen Alb. Durch diese schöne Ecke unserer Diözesen führt auch der Martinusweg. Um die genau Route festzulegen, brauchte es allerdings jemanden, der die Gegend kennt wie seine Westentasche - und so wurde Walter Klaiber Wegpate des Martinuswegs.  "Ich bin immer unterwegs" Walter Klaiber hat viel Arbeit und Zeit in die Streckenführung und die Beschilderung "seines" Streckenabschnitts gesteckt: Telefonate mit Förstern, das Nachbohren von Schildern sowie das Abfahren und Abgehen der Wegstrecke sind nur einige seiner Aufgaben. Doch der 78-jährige packt gerne an, davon zeugen seine zahlreichen Vereinsmitgliedschaften und Tätigkeiten für die Gemeinde. Und seine Schnitzkunst - denn neben Krippen und Holzdekoration schafft er etwas für Pilgerinnen und Pilger, das man nicht im Laden kaufen kann: handgeschnitzte Pilgerstäbe aus Haselnussholz.

Zum Beitrag:

https://www.drs.de/dossiers/sommerserie/wegpate-walter-klaiber-aus-nusplingen.html

Text und Foto: SMK, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

10 Jahre Martinusweg - Erklärvideo zum Weg veröffentlicht

Wie ist der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstanden? Was hat es mit dem Weg auf sich? Geschäftsführer Achim Wicker erklärt in 120 Sekunden den Martinusweg.

Zum Erklärvideo: https://youtu.be/SrSHfwvuH7A

Text und Foto: SMK, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Martinusweg: Jöhlingen / Dekanat Bruchsal ist angebunden

Die 15 km lange Route wurde ausgeschildert

Der Martinusweg verläuft quer durch Europa. In seinem Streckenverlauf vom Geburtsort des Heiligen Martin in Szombathely (Ungarn) zu seiner Grablege in Tours (Frankreich) kreuzt er auch das Dekanat Bruchsal. Mitte Juli wurde ein Zubringerweg von Jöhlingen zur Hauptroute in Obergrombach ausgeschildert. Dieser neue Streckenabschnitt ist zugleich als Rundweg angelegt. Das Martinuswegenetz umfasst rund 2500 km. Die Hauptroute durch das Dekanat Bruchsal kommt von Eppingen her und schlängelt sich innerhalb des Dekanats von Landshausen (Kraichtal) bis nach Waghäusel – die "Linie" im Dekanatslogo deutet das an. Der Weg führt an Martins-Kirchen und -Kapellen vorbei, entlang an „Orten des Teilens“ wie der Tafel Bruchsal oder an historischen Plätzen, die mit dem Heiligen Martin verbunden sind. Der Weg im Dekanat wird immer mehr genutzt und ausgebaut: schon lange pilgern einzelne Personen und Gruppen auf Wegetappen. Derzeit erarbeitet das Jugendbüro Bruchsal Actionbounds auf dem Martinusweg für Jugendliche. Auch für Jubelpaare soll es bald Angebote auf dem Pilgerweg geben. Jüngst haben acht Pfarrgemeinderäte und Gemeindeteam-Mitglieder aus Jöhlingen einen Zubringerweg ausgeschildert. Er verbindet die Martin-Kirche in Jöhlingen mit der Hauptroute in Obergrombach. Insofern kann er als Einstieg in den Pilgerweg genutzt werden. Gleichzeitig sind die Grundlagen für einen Martinus-Rundweg durch das Dekanat Bruchsal auf den Spuren des Heiligen gelegt: Zu diesem gehören dann die St. Martin-Kirche in Zentrum von Jöhlingen und der Jöhlinger Bürgertreff als künftiger "Ort des Teilens". Jöhlinger Pilger können den neuen Weg in einer 15 km langen Variante zurück nach Jöhlingen gehen und haben so einen „ortseigenen Rundweg“. Bereits im Sommer 2020 hat die Martinusgemeinschaft dem Antrag der Seelsorgeeinheit Bretten-Walzbachtal und des Bürgertreff-Teams Jöhlingen auf eine Wegführung von Jöhlingen nach Obergrombach und der Berücksichtigung des Bürgertreffs stattgegeben. Ansprechperson ist Barbara Gitzinger vom Caritasverband Bruchsal. Seit Jahren engagiert sie sich nicht nur hauptamtlich für den Caritasverband, sondern auch ehrenamtlich in diesem Bereich und ist Bindeglied zwischen Caritas, Dekanat Bruchsal und der Martinusgemeinschaft e.V. Die Martinusgemeinschaft Deutschland hat sich spirituell dem Vorbild des Heiligen Martin verschrieben und setzt sich unermüdlich für den Martinusweg, seinen Ausbau, die europäischen Beziehungen und eine bunte Vielzahl an Pilger-Angeboten ein. Bedingt durch die Corona-Einschränkungen konnte die Ausschilderung des Weges erst jetzt vorgenommen werden. Nach den Sommerferien stehen weitere Schritte an: Der „Bürgertreff“ Jöhlingen wird „Ort des Teilens“. Seine Arbeit entspricht dem Geist des Heiligen Martin. Ein „Ort des Teilens“ können Einrichtungen und Institutionen werden, die sozial, caritativ und diakonisch tätig sind und die aktiv eine Nächstenliebe leben, die sich insbesondere im Teilen ausdrückt. Am 18. September wird der Rund- bzw. Zuweg von Jöhlingen nach Obergrombach offiziell eingeweiht. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderats planen bereits jetzt, Anfang Oktober unter dem Motto „PGR on Tour“ auf Pilgerschaft zu gehen.

Weitere Informationen: Homepage des Dekanats Bruchsal

Text und Foto: Gruppe Jöhlingen

 

Pilgerwanderung auf dem Lechfelder Martinusweg

Am Samstag, den 17. Juli um 08:30 Uhr haben wir die Strecke über ca. 20 km von Lagerlechfeld nach Kaufering unter dem Motto „Pilgerwanderung auf dem Lechfeld“ in Angriff genommen. Mit dem Segen durch Pfarrer Demel und einem Lobpreis vor der profanierten St. Martinskirche und dem Friedensengel, der 1.Station des Lechfelder Friedensweges, ging es weiter in Richtung evangelischer Kirche. Dort stieß Diakon Martin auf uns und es ging nach Klosterlechfeld. Hier steht die 3. Station des Friedensweges ein Obelisk, der die gesamte deutsche Geschichte widerspiegelt. Daneben schauten wir den Kalvarienberg an, den die Franziskaner 1719 errichtet hatten, bevor wir die Wallfahrtskirche Maria Hilf besichtigten, die aufgrund eines Gelübdes 1603 von Regina von Imhof erbaut wurde. Weiter ging es nach Schwabstadl wo wir eine kleine Rast machten, dann entlang östlich des Lechs bis zur Staustufe 18 vor Kaufering. Dort besichtigten wir die beiden KZ-Friedhöfe III die auf dem ehemaligen Verpflegungs-gebäude der NS errichtet wurden. Hier war das größte Außenlager des KZ Dachau mit insgesamt über 30.000 Häftlingen. Nach einer kurzen Erklärung und einem besinnlichen Gedenken ging es weiter nach Kaufering. Dort erschöpft angekommen nahmen wir eine deftige Stärkung zu uns. Auf der Rückfahrt machten wir noch an der evangelischen Versöhnungskirche in Lagerlechfeld mit dem Nagelkreuz von Coventry halt und beschlossen die Pilgerwanderung mit einem Lobgesang.


Artikel und Foto: Hermann Franze

 

Martinsgemeinschaft trauert um Martin Korpitsch

Die St. Martinusgemeinschaft trauert um Martin Korpitsch, Generalvikar der Diözese Eisenstadt, und guter Freund und Wegbegleiter. Martin Korpitsch hat als Generalvikar der Diözese Eisenstadt wesentlich dazu beigetragen, dass im Burgenland nicht nur ein Martinusweg, sondern auch die Etappen der europäischen Mittelroute entstanden. Er war Gründungsmitglied der St. Martinusgemeinschaft Eisenstadt, welche den Martinusweg in Österreich auch auf Europaebene vertritt. Wir durften Martin bei unseren Pilgerreisen nach Ungarn und Österreich als einen guten Freund kennen und schätzen lernen. Gerne erinneren wir uns an seinen Besuch mit einer Pilgergruppe vor zwei Jahren in der Diözese Rottenburg. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen Mitpilger, Mitstreiter für den Martinusweg und guten Freund, sondern auch einen herzensguten Menschen und Seelsorger. Möge er jetzt schauen, was er ein Leben lang geglaubt hat.

Foto: St. Martinusgemeinschaft Eisenstadt

 

Pilgergruß von unterwegs

Martinusweg von Ehingen bis Heilbronn vom 26.03 bis 06.04.2021

Meine Strecke führte von Ehingen bis Eppingen, wobei das Teilstück Kloster Zwiefalten - Gauselfingen fehlt. Es war traumhaft, bin total begeistert. Kann nur positives berichten. Wunderschöne Wege in traumhafter Landschaft, liebevoll ausgesuchte Wegführung vorbei an kulturellen, historischen oder landschaftlichen Höhepunkten. Begeisternd ist es, den Wechsel der Gegend von den Hochflächen der Alb zu den Weinhängen am Neckar zu erleben und selbst die großen Metropolen wie Stuttgart, Ludwigsburg und Heilbronn in "grünen" Zonen zu durchqueren.
Freue mich schon auf Fortsetzung der Wege, besonders in der Region Bodensee - Allgäu - Oberschwaben.

Von Ruth Beck aus Bamberg

SWR 1 am Morgen - Interview mit Achim Wicker

Anlässlich des Fachtags Pilgern der LAG Kirche und Tourismus in Baden-Württemberg und der St. Martinusgemeinschaft e.V. interviewte der Radiosender SWR 1 Geschäftsführer Achim Wicker zum Thema "Pilgern". Dabei kam auch der Martinusweg zur Sprache.

Das Interview und weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Homepage von SWR 1

 

Foto: Karl-Heinz Kuball, Südwestpresse

 

Bistumsmedaille des Bistums Trier an Hans-Georg Reuter verliehen

Trier/Prüm – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 18. April im Anschluss an das Pontifikalamt im Trierer Dom die Bistumsmedaille an Beate Born und Hans Georg Reuter verliehen. Mit der Medaille werden Christinnen und Christen gewürdigt, die durch ihr glaubhaftes Zeugnis und außerordentliches Engagement Bedeutsames in Kirche und Gesellschaft im Bistum Trier bewirkt haben.

Hans-Georg Reuter (78) aus Trier ist seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Bistum und die Hohe Domkirche aktiv. Als Regionalbeauftragter für den europäischen Kulturweg „St. Martin von Tours“ trug der pensionierte Religionslehrer maßgeblich dazu bei, dass der Pilgerweg durch das Bistum GPS-gestützt begehbar ist; für die Trierer Diözese arbeitete er im Vorstand der im Bistum Rottenburg-Stuttgart ansässigen Martinusgesellschaft und ist im Auftrag des Bistums Trier Ansprechpartner für offizielle Delegationen von Pilgergruppen auf dem Martinsweg. „Durch zahlreiche Publikationen und Vorträge lässt er Leben, Werk und Botschaft des Heiligen Martin und dessen Verbindung zum Bistum aufleben und wissenschaftlich fundiert ein facettenreiches Bild des Heiligen entstehen, das weit über das herkömmliche Wissen hinausgeht,“ so Horst Drach in seiner Laudatio. „Du brennst für die Dinge, die dir wichtig sind als Mensch und Christ in dieser Ortskirche von Trier.“ Außerdem ist Reuter Teil des ehrenamtlichen Unterstützerteams der Dominformation und engagiert sich im Lektorendienst der Hohen Domkirche. Eigentlich hätte die Verleihung bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen, wegen der Corona-Pandemie musste sie verschoben werden. Die Ehrung im Dom fand im Rahmen der Heilig-Rock-Tage und unter Einhaltung des bistumsweiten Corona-Schutzkonzepts statt.

Text und Fotos: Inge Hülpes, Bistum Trier

 

Virtuelle Ausstellung - Pilger-Bilder

Vor einiger Zeit bat das Kloster Chorin Pilgerinnen und Pilger aus ganz Deutschland, Fotos von ihrem Pilgerweg zu schicken. Eine Auswahl daraus haben die Verantwortlichen zu einer Ausstellung zusammengestellt die im Kloster Chorin, sobald wie möglich besichtigt werden kann. Schon jetzt ist ein virtueller Rundgang möglich, der einige der Bilder zeigt und die Geschichten dazu sichtbar macht. Das Pilgern wird auch als „Beten mit den Füßen“ bezeichnet. Vielleicht bekommen Sie Lust sich auch einmal auf einen Pilgerweg zu begeben? Das Klicken durch die Ausstellung macht Lust dazu. Mit einem Bild ist auch der Martinusweg vertreten.

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung

 Foto: Kloster Chorin

 

Kirchen beteiligen sich an digitaler CMT - Martinusweg und andere Pilgerwege

Mit einem Video zum Thema Pilgern beteiligen sich die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg am 26. Januar an der Tourismusmesse CMT, die dieses Jahr pandemiebedingt digital stattfindet.Die Kirchen verweisen damit auf ihr reichhaltiges Pilgerangebot, das Menschen helfen soll, eine Auszeit zu nehmen. „Die Kirchen in Baden-Württemberg bauen derzeit ihr Pilgerangebot aus. Denn Pilgern hat eine lange kirchliche Tradition und tut Menschen gut, die eine Auszeit brauchen – gerade auch in schwierigen Zeiten oder bei biographisches Lebensübergängen“, erklärt Ingrid Knöll-Herde, derzeit Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg. Der Videofilm, der eigens für die CMTdigital entwickelt wurde, zeigt wichtige Pilgerwege und -stationen, die quer durch Baden-Württemberg führen, darunter beispielsweise den Jakobusweg, der 1987 zum ersten Europäischen Kulturweg erklärt wurde, und den Martinusweg, der 1300 Kilometer durch Baden-Württemberg führt. Es werden aber auch Angebote für neuere Formen des Pilgerns vorgestellt. Beispielsweise der Rad-Pilgerweg „MeinRadweg“, der von Rottenburg am Neckar über das Donautal und den Bodensee in die Schweiz führt; oder der unter dem Titel „Pilger.Schön“ von den Evangelischen Frauen in Baden entwickelte Pilgerweg, der sich mit inzwischen drei begleitenden Handbüchern gezielt an Frauen richtet. Darüber hinaus lädt das Video dazu ein, lokale Pilgerwege und spirituelle Wanderungen im Nationalpark Schwarzwald und an vielen Orten in Baden-Württemberg zu entdecken. Außerdem möchte der Beitrag zeigen, wie Pilgern das Leben bereichern kann. „Wer sich auf den Weg macht, nimmt Abstand vom Alltäglichen. Pilgern ist Entschleunigung der Bewegung, der eigenen Gedanken und eine Sensibilisierung der Sinne für Eindrücke, die nicht mehr alltäglich sind“, erläutert Ingrid Knöll-Herde. „Pilgernd entdeckt man die Welt neu und hat die Chance, andere oder ganz neue Schwerpunkte zu setzen.“

Link zum Film "Pilgern in Baden-Württemberg"

 

 Archiv 2020

 Archiv 2019

 Archiv 2018

 Archiv 2017

Archiv 2016