Den Weg teilen - pilgern auf dem Martinusweg
Martinuswege in Baden-Württemberg
Die "Via Sancti Martini" verbindet den Geburtsort des heiligen Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege in Tours in Frankreich. In Tannheim bei Biberach erreicht der Hauptweg Baden-Württemberg und führt weiter bis nach Speyer am Rhein.
Entstanden sind neben dem Hauptweg vier Regionalwege, die zahlreiche Martinskirchen miteinander verbinden und Pilger dazu einladen, sich mit dem heiligen Martin auf einen geistlichen Weg zu machen.
Wegverlauf und Etappen des Martinuswegs in Baden-Württemberg aufrufen
Europäischer Martinusweg
Seit September 2016 verläuft mit der Mittelroute ein zweiter Martinuspilgerweg "Via Sancti Martini" durch Europa. Der Weg beginn in Szombathely (Ungarn), der Geburtsstadt des Heiligen Martin und verläuft durch Österreich, Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich bis nach Tours, wo der Heilige Martin Bischof war. Das Wegenetz umfasst insgesamt über 2500 Kilometer. Wir verstehen den europäischen Martinusweg als Pilgerweg und Kulturweg zugleich.
Pilgern auf dem Martinusweg kann so zur Spurensuche werden: nach Spuren des Hl. Martin in unserer Diözese, aber mehr noch nach Spuren Gottes in unserem Leben.
Wegverlauf und Etappen des Europäischen Martinusweg aufrufen.
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Neuester Beitrag vom 14.10.2026
Samstagspilgern in Hohenlohe-Franken
Am Samstag, 19. September 2026 startete eine kleine Pilgergruppe in Bad Mergentheim zu einer Etappe auf dem Sankt Martinus Regionalweg Hohenlohe Franken. Christian Richter von der Pilgerpastoral beim Dekanat Mergentheim hatte eingeladen.
Er begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Münsterkirche Sankt Johannes in der Kurstadt. Zum Auftakt gab er in der Martinskapelle beim Spitalgebäude neben der Kirche einen geistlichen Impuls. Dann startete die Gruppe in Richtung Stuppach, wo das bekannte Gemälde von Matthias Grünewald, die Stuppacher Madonna, von Gertrud Hermann den Pilgernden vorgestellt und gedeutet wurde. Ein weiterer Höhepunkt auf dem Pilgerweg vom Tauber- in das Jagsttal wartete im Stuppacher Wald mit der Wallfahrtsstätte „Heilig Kreuz“ auf die Samstagspilger. Dort gab Pilgerbegleiter Christian Richter wieder einen Impuls zum Nachdenken. Der darauffolgende Wegabschnitt wurde ein Stück im Schweigen zurückgelegt. Bald kam das Jagsttal die Ortschaft Dörzbach in Sichtweite. Dort fand in der katholischen Zwölf-Apostel-Kirche der Abschluss statt. Alexander Schwab von der Sankt Martinusgemeinschaft, der auch während der Pilgerwanderung die Martinusfahne getragen hatte, bedankte sich im Namen der Pilgergruppe bei Christian Richter für die gute Organisation und die tiefgehenden geistlichen Impulse mit der Überreichung eines Martinus-Pilgerschals. Bevor es mit dem Linienbus wieder Richtung Bad Mergentheim ging, versicherte der Pilgerführer, dass es auch im kommenden Jahr weitere Pilgerangebote auf dem Sankt Martinus Regionalweg Hohenlohe-Franken geben wird.
Peter Silberzahn, Text und Fotos


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